Das Niedrigenergiehaus - Die Niedrigenergiehäuser
Sie möchten günstig ein Niedrigenergiehaus bauen? - Pab Varioplan macht es möglich -> Kontakt! Das Niedrigenergiehaus hat sich bei Neubauten vom Öko-Trend zum Qualitätsstandard entwickelt. Um ein Energiesparhauses als „Niedrigenergiehaus“ zu bezeichnen, müssen strenge Richtlinien erfüllt werden. Dabei spielen Dämmstoffstärken, Heizungstechnik und die Nutzung erneuerbarer Energien eine maßgebliche Rolle. Bei der Ermittlung der Jahres-Primärenergiebedarfs (Qp) sind der Energiebedarf zur Gesamtdeckung maßgeblich, aber auch externe Prozesse bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der eingesetzten Brennstoffe. Je kleiner der spezifische Transmissionskennwert (HT), desto besser die Dämmung des Hauses. Beim Niedrigenergiehaus werden die gesetzlich geregelten Mindestanforderungen hinsichtlich des Energieverbrauches unterschritten. Beim Schleswig-Holstein-Standard (in Norddeutschland weit verbreitet) werden gemäß EnEV der Transmissionswärmeverlust eines Wohnhauses um 30 % und der Primärenergiebedarf um 20 % reduziert. Die Zertifizierung erfolgt durch die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (ARGE). Bei der Kreditvergabe von zinsengünstigen Baukrediten für Niedrigenergiehäuser verlangt die Bank in der Regel einen Wärmebedarfsausweis für das Gebäude. Je nach Art des Kredits wird eine Bemessungsgrundlage ermittelt. Niedrigenergiehäuser schaffen ein natürliches und gesundes Wohnklima, sorgen für geringere Nebenkosten und verbrauchen weit weniger Energie als herkömmliche Wohnhäuser. Damit die Energiebilanz stimmt, müssen bei Planung und Durchführung des Neubaus folgende Faktoren berücksichtigt werden: - Grundstückslage und Klima: Südseitige Lage zur optimalen Nutzung der Sonnenwärme, Hauptfensterflächen sollten ebenfalls nach Süden ausgerichtet werden. - Wärmedämmung: dicke Außendämmung von Dach, Kellerdecke und Geschossdecken.
- Kontrollierte Lüftung: mit 80% Wärmerückgewinnung aus der Abluft. Energiesparhäuser wie KfW 60 Haus, KfW 40 Haus, 3-Liter-Haus oder Passivhaus verfügen in der Regel über eine elektrische Anlage. Bei einem Niedrigenergiehaus kann die Be- und Entlüftung auch mechanisch betrieben werden. - Effiziente Heizungstechnik Verluste bei Warmwasserumwandlung, -verteilung und -regelung gering halten. Das Niedrigenergiehaus hat einen Heizwärmebedarf von 40–79 kWh/m² pro Jahr. Die Wärmemenge von 10 KWh entspricht 1 l Heizöl, 1 m³ Erdgas oder 2 kg Holzpellets (Pelletsheizung). Der Einbau von Sonnenkollektoren wird zusätzlich vom Staat finanziell gefördert.
|