Das KfW 60 Haus - KfW 60 Häuser


Das Konzept für ein KfW 60 Haus lässt sich auf jede gewünschte Variante abstimmen, ob Sie nun den Bau eines Ein-, Mehrfamilienhauses oder ein Reihenhauses planen. Gerne erstellen wir für Ihr neues Eigenheim ein individuelles Bau- und Energiekonzept und beraten Sie bei den technischen Kombinationsmöglichkeiten.
 
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Der Energiestandard für das KfW 60 Haus wurde, wie beim KfW 40 Haus, von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) festgelegt. Damit Sie für dieses Energiesparhaus-Modell eine zinsengünstige Förderung erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Primärenergiebedarf darf 60 kWh pro Quadratmeter der genutzten Fläche und Jahr nicht überschreiten und der Transmissionswärmeverlust muss mindestens 30 % unter dem angegebenen Höchstwert liegen.


 Quelle: Grap

 
Für das KfW 60 Haus gelten gemäß Energiesparverordnung (EnEV) auch bestimmte Anforderungen bezüglich der verwendeten Bauteile, wie z. B. besondere Kunststoff Haustüren, die ein Energiesparhaus rechtfertigen. Diese Richtlinien betreffen insbesondere die Keller- und Wanddämmung. Diese soll teilweise die doppelte Dicke, als in der EnEV gefordert, aufweisen. Ebenso müssen Heizwärmebedarf und die Fensterverglasung die Werte in der Verordnung unterschreiten.
 

Welche Maßnahmen sind beim Bau eines KfW 60 Energiesparhauses erforderlich?

 Quelle: Energie-effizientes-Haus.de

Bei KfW 60 Fertighäuser kann eine konventionelle Heizungsanlage eingesetzt werden. Die Richtwerte für das KfW 60 Haus sind: 30 kwh pro m² und Jahr und 12 kwh/m² und Jahr für die Warmwasseraufbereitung. Das Haus muss also mindestens mit einer (Gas-) Brennwertheizung ausgestattet sein und einer thermischen Solaranlage, zumindest für die Warmwasserbereitung, eventuell auch mit Heizungsunterstützung.

Ältere Niedertemperatur-Kessel werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nicht mehr gefördert. Verlangt wird, für eine zu fördernde Heizanlage, der Nachweis darüber, dass die Heizungsanlage hydraulisch regulierbar ist. Bei Wärmepumpen genügt zumeist ein Wärmerückgewinnsystem in Verbindung mit einer Lüftungsanlage. Nur die Heizung mit Holzpellets schafft sowohl die Richtwerte für ein KfW 60 Haus als auch für ein KfW 40 Haus locker, ohne Zusatzaufwand. Denn Pellets sind CO2-neutral.


Die Dämmung und die Haustechnik müssen beim KfW 60 Haus wirksamer sein als bei einem EnEV-Standard-Haus. Bei Planung und Bau eines KfW 60 Haus sollten sollten neben der Heizungstechnik  folgende Maßnahmen berücksichtigt werden:
 
Quelle: Nordlicht-Massivhaus


- Dämmung der Außenwände (bis zu 40 cm Dicke)
- Dach, oberste Geschoßdecke zu einem unausgebauten Dachgeschoss, Keller: starke
  Dämmung (Mineralfaser- oder Zwischensparrendämmung)
- Fenster: 2-Scheiben-Wärmeschutzverglasung
- Reduzierung bzw. Vermeidung von Wärmebrücken
- Hohe Luftdichtheit: (bis zu 3 Hausvolumen bzw. bei Häusern mit mechanischer 
  Lüftungsanlage bis zu 1,5 Hausvolumen pro Stunde bei 50 Pa Unterdruck erlaubt; mit Blower-
  Door-Text nachprüfbar)
- Termische Solaranlage für Warmwasserbereitung
 
 

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